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Ecuador - Yasunidos beteiligten sich an der globalen Aktionswelle “Break Free” zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen

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 RDL8225

17. Mai 2016

Pressemitteilung

Seit einigen Jahren ist das „Phantom“ Klimawandel kein solches mehr. Selbst das wissenschaftliche Gremium der UN zur Untersuchung der Veränderung des Klimas, IPCC, (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat bestätigt, dass es unmöglich ist, dem katastrophalen Klimawandel zu entgehen, wenn nicht mindestens 80% der bekannten Reserven fossiler Brennstoffe weltweit unangetastet bleiben.
Trotz dieser Warnung scheiterte die letzte UN-Klimakonferenz in Paris (COP21) und brachte nur ein schwaches Klimaabkommen hervor. Damit ist klar: „sie“ - die Regierungen – sind es nicht, die die Verantwortung übernehmen, um das voranschreitende Klimadebakel noch aufzuhalten und sie werden es auch nie sein. Es liegt also an uns, den verschiedenen Völkern dieser Erde. Wir sind gefragt, mit Entschlossenheit und Mut diese Verantwortung selbst zu tragen und für das Ende der Abhängigkeit von Erdöl, Kohle und Gas zu kämpfen.
Genau das ist im Zeitraum vom 4. – 15. Mai auf der ganzen Welt geschehen: die  internationale Zivilgesellschaft, repräsentiert vor allem durch die jungen Menschen, hat diesen Kampf in die eigene Hand genommen, um der Welt zu verkünden, dass es höchste Zeit ist, sich von den fossilen Brennstoffen zu befreien. Denn wir werden nicht zulassen, dass Regierungen mit dem Verkauf unserer Zukunft fortfahren und sich Unternehmen an diesem Geschäft bereichern.
Dabei durfte Ecuador, das Land, in dem die Idee des Im-Boden-Lassens und die internationale Yasuní-ITT-Initiative geboren wurde, nicht außen vor bleiben. YASunidos und VertreterInnen anderer Kollektive und Organisationen, die das Leben verteidigen, besetzten mit einer symbolischen Aktion das für den Bau der so genannten Pazifik-Erdölraffinerie („Refinería del Pacífico“, Anm. der Übers.: in Manta, Provinz Manabi) abgeholzte Gelände. Dort wurden Bäume gepflanzt, die für die Forderung stehen, das Terrain seinen rechtmäßigen Besitzer*innen zurückzugeben, damit diese entscheiden können, wie das Land renaturiert werden soll.
Unser Vorschlag für das Gelände ist die Schaffung einer archäologischen, agrarökologischen und ökotouristischen Anlage namens „Eloy Alfaro“. Diese könnte das Seen- und Küstenschutzgebiet „Pacoche“ mit einschließen, welches auf die Stadt Alfaro und den Hügel Montecristi erweitert wird. Dies käme sowohl der Provinz Manabí als auch dem gesamten Land zugute.


Für mehr Informationen zu Break Free:
Website: https://es.breakfree2016.org
Fotos: https://www.flickr.com/photos/breakfree2016/sets/72157668199030311